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Ökumenische Fastenaktion der Nordkirche „7 Wochen mit...“ geht zu Ende

Designierter Bischof Magaard: „Fairer Handel sorgt für mehr Gerechtigkeit und ein gutes weltweites Miteinander“

16.04.2014 | Die ökumenische Fastenaktion der Nordkirche „7 Wochen mit Produkten aus Fairem Handel und der Region“ geht am Karfreitag zu Ende. Alle Kirchenkreise sowie zahlreiche Gemeinden, Tagungshäuser und Werke hatten sich mit Veranstaltungen und Aktionen beteiligt. „Die Fastenzeit lädt dazu ein, innezuhalten und umzudenken. Die Aktion „7 Wochen mit...“ bewirkt das“,

G. Magaard im Sued-Nord Kontor_2013

Die ökumenische Fastenaktion der Nordkirche „7 Wochen mit Produkten aus Fairem Handel und der Region“ geht am Karfreitag zu Ende. Alle Kirchenkreise sowie zahlreiche Gemeinden, Tagungshäuser und Werke hatten sich mit Veranstaltungen und Aktionen beteiligt. „Die Fastenzeit lädt dazu ein, innezuhalten und umzudenken. Die Aktion „7 Wochen mit...“ bewirkt das“, betonte der designierte Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland im Sprengel Schleswig, Gothart Magaard, am Dienstag. Der faire Handel sorge für mehr Gerechtigkeit und ein gutes weltweites Miteinander.

Ziel der Aktion war es, Einkaufsgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen, einen nachhaltigen Lebensstil auszuprobieren, den fairen und regionalen Handel in der eigenen Umgebung kennen zu lernen und langfristig das Konsumverhalten zu verändern. „Das ist manchmal nicht leicht“, sagte Magaard weiter. Dennoch habe er den Eindruck, dass die Gesellschaft zunehmend ein Bewusstsein für diese Thematik entwickelt. Dies erlebe er auch bei Besuchen von Gemeinden und Einrichtungen, die immer mehr regionale und fair gehandelte Produkte anböten.

 

Auch die Leiterin des Frauenwerks der Nordkirche, Ulrike Koertge, empfand die Fastenaktion als „Bereicherung“ und „echte Herausforderung“: Es sei wichtig, die hiesige Landwirtschaft zu unterstützen und Nahrungsmittel zu kaufen, die es in der jeweiligen Saison auf dem Markt gebe. „Ich habe gelernt, wie viele dies sind“, sagte sie. Andererseits aber gebe es eben auch nicht alles, an das wir uns gewöhnt hätten.

Die Aktion wurde ursprünglich vom Frauenwerk in Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen und 2013 erstmals nordkirchenweit initiiert. Getragen und organisiert wurde sie in diesem Jahr vom Frauenwerk der Nordkirche, dem Kirchlichen Entwicklungsdienst, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Kampagne Kirche für Klima sowie dem Verein Mobile Bildung.

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